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Aktuelles

Wandern – Regenguss – Zuckerkuchen und Blasmusik

Diese vier aufeinander folgenden Begriffe konnten die 321 Teilnehmer der 37. Sebnitzer Zuckerkuchentour am Samstag live nacheinander  erleben. Die morgendliche Frische versprach den Wanderfreunden aus nah und fern eigentlich ein schönes Wandererlebnis. Ab 7.30 Uhr war der Start im Freibad Hertigswalde für alle drei Strecken (9, 15 u. 19 km) frei gegeben. Die ersten Teilnehmer waren bereits 6.45 Uhr vor Ort. 10.00 Uhr starteten die letzten Wanderfreunde. Kurz vorher hatte der erste Wanderer der 9 km-Strecke bereits das Ziel erreicht. Nun gab es ständig Zieleinlauf bis gegen 15.00 Uhr auch die letzten Wanderfreunde glücklich das Ziel erreichten. Das anfänglich gute Wanderwetter hielt leider nicht den ganzen Tag an. Gegen 11.30 Uhr ging ein sehr starker Regenschauer von ca. 20 Minuten Dauer nieder, der eigentlich alle, die unterwegs waren, erwischte und buchstäblich einweichte. Zum Glück kam danach die Sonne wieder, so dass alle wieder trocken im Ziel ankamen und ihren wohlverdienten Zuckerkuchen ohne Regen genießen konnten. Die plötzliche Wassereinlage konnte aber in keiner Weise das Wandererlebnis trüben. Das brachten alle Teilnehmer einhellig zum Ausdruck. Ab 14.00 Uhr spielten die „Sachsenländer Blasmusikanten“ auf und verhalfen damit eine Stunde lang den Wanderfreunden noch zu einem weiteren schönen Erlebnis, das von allen mit viel Beifall belohnt wurde. 

Die Teilnehmer kamen aus Sebnitz mit Ortsteilen 89, Raum Neustadt/Stolpen/Hohnstein 43,Großraum Dresden 66, Oberlausitz 54 und Raum Pirna/Bad Schandau 46. Weitere kamen aus Berlin, Leipzig, Suhl, Erfurt, Prag, Elsterberg, Dolni Poustevna und Zwickau  Alle Wanderfreunde waren wieder begeistert und wollen 2019 wiederkommen, auch wenn es wieder regnen sollte. Der Zuckerkuchen wird auch nächstes Jahr nicht nass werden. Allen ein herzliches Dankeschön, die zum guten Gelingen der 37. Auflage der traditionellen Volkssportwanderung „Sebnitzer Zuckerkuchentour“ beigetrugen und Unterstützung gegeben haben haben.

Gunter Seifert                                      Sebnitz, 26. 08. 2018

 

ZuckerStart2018

früh am Start

Fotos: Gunter Seifert

ZuckerSachsenlaender2018

nachmittags spielen die “Sachsenländer” auf

Ausstellung geplant

Am 29. September dieses Jahres werden  genau 110 Jahre vergangen sein, seit in Sebnitz der erste Kletterklub aus der Taufe gehoben wurde. Das ist für die Sebnitzer Bergsteiger Anlass genug um dieses Ereignis gebührend zu würdigen.  Aus der Erfahrung heraus hat sich ergeben, dass dazu eine entsprechende Ausstellung in den Städtischen Sebnitzer Sammlungen die beste Möglichkeit ist, um mit dem Thema an die Öffentlichkeit zu gehen. Zwei Ausstellungen in den Jahren 1983 und 2008, die ebenfalls das Thema Bergsteigen in Sebnitz beleuchteten, verliefen sehr erfolgreich. Sie lockten zahlreiche interessierte Zuschauer aus nah und fern an.

Die geplante Ausstellung soll zeitnah zum Jubiläumsdatum eröffnet werden. Die Vorbereitungen dazu haben begonnen.  Es wurden Ideen besprochen und erste Eckpunkte festgelegt.

Um diese Ausstellung wieder, wie die beiden vorherigen, erfolgreich gestalten zu können, werden noch Ausrüstungsgegenstände, Unterlagen, Fotos, Abzeichen, Dokumente und weitere Utensilien benötigt.

Wer da in irgendeiner Form aushelfen kann ist hier gefragt. Alle Dinge und Gegenstände werden auf Leihbasis angenommen, pfleglich behandelt und nach Ende der Schau wieder an die Eigentümer zurück gegeben.

Gesucht werden vor allem Tourenbücher, Berichte, Aufzeichnungen, Fotos aus der Zeit bis 1945 und aus den ersten 10 Nachkriegsjahren. Das gilt auch für Klubabzeichen. Ganz speziell für die Klubs „Alpenglühn“, „Wildensteiner“ Ulbersdorf, „Frühlingstürmer 47“, „Bergfreundschaftssteiner Klettervereinigung“ und Touristenklub „Bergbrüder“. Wer da helfen und unterstützen kann, bitte an Gunter Seifert, Tel. 035971/58162) wenden. 

Gunter Seifert                     Sebnitz, 29. 06. 2018

Es geht weiter - der Sebnitzer Wuchterlauf wird fortgesetzt

Das Ergebnis der letzten Beratung Anfang Juni zur Fortführung der Veranstaltung war negativ und niederschmetternd. Viele Verfechter der Traditionsveranstaltung waren enttäuscht. Im Stillen hatten viele damit gerechnet, dass es doch irgendwie weiter gehen könnte.

Ganz aufgegeben war die Sache aber doch noch nicht. Immer wieder wurden Gespräche geführt, um vielleicht doch noch zu einem positiven Ergebnis zu kommen. Natürlich mussten dabei auch alle wichtigen Komponenten bedacht und berücksichtigt werden. Neben allen Fragen der Organisation der Veranstaltung spielt natürlich immer das Wetter eine große, vielleicht auch die entscheidende Rolle. In den vergangenen 50 Auflagen des Laufes ist da aber bis auf zwei Mal immer eine Lösung gefunden worden. Es wird auch in Zukunft nicht zu jeden Lauf der benötigte Schnee vorhanden sein, das ist auch keinem mehr fremd. Deshalb wird in den nächsten Jahren sicher noch öfter auf die Anwendung der Crosslauf-Variante zurück gegriffen werden müssen. Davor kann man bei der herrschenden Klimalage die Augen nicht verschließen.

In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass auch bei der Crosslauf-Variante die Teilnehmerzahl kontinuierlich  wieder steigt. Damit ist der Lauf auch bei der Lösung wieder attraktiver geworden. All diese Dinge wurden in den letzten Wochen immer wieder besprochen. Das führte letztendlich Mitte Juli zu einer positiven Entscheidung.

Einige jüngere Sportfreunde unter der Leitung von Carsten Vater wollen die Sache angehen und weiterhin erfolgreiche Läufe organisieren. Dabei soll der Traditionstermin beibehalten werden. Das Sebnitzer KiEZ wird auch weiterhin Dreh-und Angelpunkt des Laufes sein. Das Team des Rechenbüros wird auch weiterhin dabei sein. Der Lauf soll auch in Zukunft traditionell bleiben.

Bis alles so weit ist, wird noch manche Abstimmung und Beratung erforderlich sein. Einer der wichtigsten Punkte ist die Hilfe und Mitarbeit möglichst vieler Freunde des Sebnitzer Wuchterlaufes. Wenn das garantiert ist, sollte die Fortführung der Traditionsveranstaltung möglich sein und gelingen.

Gunter Seifert             Sebnitz, 03. August 2018

 

 

Pressemitteilung des Landratsamtes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

*Allgemeinverfügung Sperrung des Waldes im Gebiet Nationalparkregion
Sächsische Schweiz*

Das Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge als untere Forstbehörde
erlässt in Abstimmung mit dem Forstbezirk Neustadt und der
Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz gemäß §§ 13 Abs. 1, 2 und 35
Nr. 1, 2 SächsWaldG nachfolgende Allgemeinverfügung:

Für das *Gebiet der Nationalparkregion (Nationalpark und
Landschaftsschutzgebiet) Sächsische Schweiz* gem. Verordnung über die
Nationalparkregion Sächsische Schweiz vom 23.10.2003 (NLPR-VO) wird das
waldgesetzliche Betretungsrecht ab dem Tag der Bekanntmachung dieser
Allgemeinverfügung wie folgt eingeschränkt:

*1)**In der Zeit von 21:00 Uhr eines Tages bis 06:00 Uhr des Folgetages
ist das Betreten des Waldes einschließlich aller Waldwege untersagt.*

**

*2)**Von 06:00 Uhr bis 21:00 Uhr ist das Verlassen der Waldwege
untersagt. Für die Kernzone des Nationalparks gilt unabhängig von
vorstehender Regelung das Verbot den Wald außerhalb gekennzeichneter
Wege zu betreten (§ 6 Abs. 2 Nr. 16 NLPR-VO).*

**

*3)**Ausgenommen ist der Aufenthalt in den ausgewiesenen Trekkinghütten
des Forststeigs, sofern diese vor 21:00 Uhr erreicht werden. *

**

*4)**Vom zeitweiligen Betretungsverbot sind die im § 15 Abs. 2
SächsWaldG genannten Personen und Sachverhalte ausgenommen.*

**

*5)**Die Allgemeinverfügung gilt bis zur Aufhebung der Waldbrandstufen 3
und 4.*

Der vorsätzliche oder fahrlässige Verstoß gegen vorstehende
Allgemeinverfügung ist gem.

§ 52 Abs. 5 SächsWaldG als Ordnungswidrigkeit mit Geldbuße bedroht.
Diese kann bis zu 2.500 €, in besonders schweren Fällen bis zu 10.000 €,
betragen.

**

*Begründung:*

Aufgrund der trockenen Witterung und der hohen Temperaturen besteht eine
außerordentlich große Waldbrandgefahr. In den vergangenen Tagen mussten
die Feuerwehren häufig Waldbrände bekämpfen, deren Entstehung häufig im
Zusammenhang mit Freilandübernachtungen stand.

Zum Schutz des Waldes und der Waldbesucher war vorstehende
Allgemeinverfügung zu erlassen. Sie war für sofort vollziehbar zu
erklären, um den mit ihr bezweckten Erfolg ohne Verzögerung zu bewirken.

Überdies können die Forstschutzbeauftragten und die
Vollzugspolizeibediensteten Platzverweise aussprechen.

Diese Allgemeinverfügung wird gemäß § 80 Abs. 2 Nr.4 der
Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) für sofort vollziehbar erklärt.

gez.

Weigel

Beigeordneter für Bau und Umwelt

Die Allgemeinverfügung ist auf der Homepage und in den
Informationstafeln der Bürgerbüros des Landratsamtes einsehbar.

*Kontakt:*
Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Untere Forstbehörde

Weißeritzstraße 7, 01744 Dippoldiswalde
Telefon: 03501 515-3500
E-Mail: umwelt@landratsamt-pirna.de <mailto:umwelt@landratsamt-pirna.de>