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Aktuelles

Anklettern 2019 der Sebnitzer Ortsgruppe des Sächsischen Bergsteigerbundes

Am Sonnabend, dem 13. April 2019 (eine Woche vor Ostern), steht wieder das jährliche, traditionelle Anklettern der Sebnitzer Bergsteiger auf dem Terminkalender der Ortsgruppe.

Ziele sind, wie in den vergangenen Jahren, die Gipfel und Aufstiege an den Lorenzsteinen im Wildensteiner Gebiet.

Treffen der Bergfreunde ist dort an den bekannten Lagerplätzen rund um die Lorenzsteine ab etwa 9.30 Uhr.

Alle Sebnitzer Bergsteiger sind auch dieses Jahr zum dem gemeinsamen Klettertag am Saisonbeginn eingeladen.

Gäste sind willkommen.

Bei anhaltender Nässe oder bei Regenwetter muss das Anklettern aus den bekannten Gründen leider ersatzlos ausfallen.

Gunter Seifert

 

AnkletternWeb2019

Kletterei im Frühling an der Mönchswand in Oybin (Südwand, Schwierigkeit VIIb)                Foto: Gunter Seifert     

Die Natur als Künstler

Dem Waldbesucher wird sicher nicht verborgen bleiben, welche Schäden der Wald auch in unserer engeren Heimat im letzten Jahr erfahren hat und hinnehmen musste. Trockenheit und Dürre, Käferbefall in riesigen Ausmaßen und zu allem Überfluss noch Stürme und Massen  von Neuschnee, die zu Wind - und Schneebrüchen in großen Mengen führten. Diese Ereignisse stellen die Forstwirtschaft immer wieder vor Herausforderungen, deren Beherrschbarkeit sie sicher in letzter Zeit an die Grenzen des Möglichen gebracht hat. Dabei konnten lange noch nicht alle Schäden restlos aufgearbeitet werden. Das wird sicher noch einige Zeit brauchen.

Bei allen Unbilden, mit der die Natur auch noch aufwarten mag, gibt es aber immer wieder mal Momente, wo sie als Künstler auftritt. Das mag sicher etwas seltsam klingen. Dem aufmerksamen Wanderer wird aber bei seinen Aufenthalten in der Natur sicher nicht entgehen, dass die Naturereignisse mit unter Dinge schaffen und hinterlassen, bei denen man annehmen könnte sie seien von Künstlerhand geschaffen worden. Egal, ob es sich dabei um kuriose Steingebilde, um skurrile Wurzelbildungen, um Ausbildungen, die durch kleine Wasserläufe entstanden sind oder auch um Schneegebilde, die der Wind als Bildhauer modelliert hat handelt. Immer wieder kann man da die seltsamsten Entdeckungen machen.

So hat auch einer der letzten Stürme im alten Jahr einen starken Baum zu Bruch gebracht und ein Ende gesetzt, der in seinem jetzigen Zustand nun heute fast einem Kunstwerk ähneln könnte. Es handelt sich dabei um eine alte, starke Fichte am Langen Flügel im Sebnitzer Wald, die dem  Sturm zum Opfer gefallen ist. Ein Künstler hätte dieses Werk der Natur nicht besser gestalten können. 

Text und Foto: Gunter Seifert

 

Baum

Die durch Sturm gefallene Fichte am Langen Flügel,           Nähe Taufstein im Sebnitzer Wald.