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Aktuelles

Ausschreibung 51. Sebnitzer Wuchterlauf (pdf)

 

Das war das Jahr 2018 der Ortsgruppe Sebnitz des SBB

Das neue Jahr begann, wie das alte endete, mit viel Arbeit. Die Vorbereitungen für das Jubiläum „50 Jahre Sebnitzer Wuchterlauf“ hatten die Organisatoren und die vielen Helfer der Veranstaltung fest im Griff.

Am 27. Januar 2018 war dann alle so weit, dass der Jubiläumslauf gestartet werden konnte. Leider hatten wir dabei mit dem Wetter nicht das erhoffte Glück. Der erwartete Schnee kam nicht. Dafür kamen aber Nebel und nasskaltes Wetter. An einen Skilauf, wie ausgeschrieben, war nicht zu denken. Das hatte sich schon Tage vorher abgezeichnet. So musste wieder mal auf die Crosslaufvariante zurück gegriffen werden. Diese Variante mussten die Veranstalter in der 50-jährigen Geschichte des Laufes damit nun zum 15. Mal in Anspruch nehmen.

Trotz allem gingen bei dem Laufjubiläum über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Start und war für alle Beteiligten und Gäste ein echter Höhepunkt. Eine Reihe von Teilnehmern, die schon viele Jahre als Stammgäste am Sebnitzer Wuchterlauf starten, überbrachten Glückwünsche und Dank an die Organisatoren des beliebten Laufes.

Am 22. Februar fand dann die Auswertung der Veranstaltung mit allen Helfern in gemütlicher Runde statt. Dabei ging es natürlich auch um die Weiterführung der Veranstaltung, da der Hauptverantwortliche nach 50 Jahren sein Amt niederlegte. Das hatte er bereits zwei Jahre vorher angekündigt. Vorerst konnte aber niemand gefunden werden, der dieses Amt übernehmen wollte.

Am 14. April stand das Anklettern der Ortsgruppe an den Lorenzsteinen auf dem Plan. Die Beteiligung ließ aber, begründet durch das unfreundliche, Wetter, zu wünschen übrig.

28. April 2018 – Festkonzert des Sebnitzer Bergsteigerchores  anlässlich seines 90-jährigen Bestehens in der Sebnitzer Stadthalle. Dieses Jubiläumskonzert war ein echter Höhepunkt in der Geschichte des Chores. Daran haben eine ganze Reihe der Sebnitzer Bergfreunde einen großen Anteil. Dieses ausverkaufte Konzert war gleichzeitig ein Höhepunkt im Kulturleben der Stadt Sebnitz.

Vom 29. April bis zum 5. Mai fand die 2. Sebnitzer Wanderwoche statt. Die Ortsgruppe unterstützte mit 10 Wanderführern das angebotene Wanderprogramm.

Im Mai und Juni fanden auf der Suche nach einem neuen Chef für den Wuchterlauf Beratungen statt, die zu keinem Ergebnis führten. Gleichzeitig dienten diese Beratungen der Vorbereitung der 37. Sebnitzer Zuckerkuchentour (Volkssportwanderung).

Im Hintergrund liefen immer noch Gespräche zum Thema Wuchterlauf, die positive Eindrücke hinterließen. Deshalb gab es am 26. Juli eine erneute, kleine Gesprächsrunde mit einigen Interessierten. Diese Zusammenkunft endete mit dem Ergebnis, das einige jüngere Bergfreunde unter der Leitung von Carsten Vater den Wuchterlauf zukünftig organisieren wollen. Das wurde nicht nur von der Ortsgruppe und ihren Vorsitzenden mit großer Freude aufgenommen. Diese Entscheidung fand auch in der Stadt Sebnitz und bei vielen langjährigen Teilnehmern großen Beifall. Es geht also weiter.

Beim 30. Sebnitzer Volkssporttriathlon am 1. September beteiligten sich wieder Bergfreunde als Aktive und auch als Helfer und Posten.

Vom 4. Bis zum 9. September gab es die letzte Busfahrt in die Alpen. Ziel war 2018 Flirsch am Arlberg. Viele Bergfreunde der Ortsgruppe beteiligten sich, wie immer an dieser letzten Fahrt. Diese fand bei bestem Wetter statt und hielt für alle, je nach Wunsch, Geschmack, und Leistungsfähigkeit ideale Touren bereit.

Viele Bergfreunde beteiligten sich am 22. September aktiv und als Helfer am 14. Sebnitzer Rucksacklauf (Berglauf mit Pflichtgepäck), der wieder großen Zuspruch erfuhr.

Am 27. September wurde in den Städtischen Sebnitzer Sammlungen eine Sonderausstellung mit dem Titel „110 Jahre Sebnitzer Kletterklubs“ eröffnet. Zur Einführung gab es einem Vortrag zum Thema von Gunter Seifert im Sebnitzer Haus des Gastes. Vortrag und Ausstellungseröffnung fanden sehr großen Zuspruch. Diese Sonderausstellung endete am 31. Dezember. Sie fand sehr großes Interesse bei der Bevölkerung sowie bei Berg-und Heimatfreunden, das weit über die Stadtgrenzen von Sebnitz hinaus ging.

Traditionsgemäß lädt die Sebnitzer Ortsgruppe jährlich alle Interessenten und Freunde am 31. Oktober (Reformationtag) zu ihrem Abklettern an der Kleinsteinwand im Wildensteiner Gebiet ein. Nicht jedes Jahr gibt es zum Reformationsfest gutes Wetter. 2018 war dieser Tag ein prächtiger Herbsttag mit blauen Himmel und Sonnenschein. Besseres Kletterwetter kann es zu dieser Jahreszeit nicht geben. Kein Wunder, dass sich gut 60 Personen einfanden.

Die Sebnitzer Klubs und Sänger waren traditionsgemäß zur Totenehrung am 25. November auf der Hohen Liebe dabei.

Einen Lichtelabend der Ortsgruppe gab es 2018  leider nicht, weil niemand da was organisieren wollte. Vielleicht gibt es 2019 wieder einen, wenn das jemand in die Hand nimmt. Der Vorsitzende kann nicht alles machen.

Im Plan für 2019 steht erneut:

Zwischen dem 25. November und dem 14. Dezember könnte es noch einen Lichtelabend geben, wenn sich Organisatoren dafür finden.

Nun wird sich zeigen, wie groß das Interesse an einem Lichtelabend ist.

Das war eine Zusammenfassung und die Realisierung der wichtigsten Aktivitäten, Unternehmungen und Vorhaben des Jahres 2018 der Sebnitzer Ortsgruppe des SBB.

Gunter Seifert             Sebnitz, am 04. 01. 2019

Vorsitzender

        „Sebnitzer Wuchterlauf“ hat neuen Chef

Für den  04. Oktober war eine Beratung zur Fortführung der Veranstaltung angesetzt. In der sollten noch einmal einige Belange und Neuerungen für die Organisation und Durchführung des 51. und weiterer Wuchterläufe abgesprochen und beraten werden. Zu dieser Beratung hatte die Leitung der Sebnitzer SBB-Ortsgruppe interessierte Mitglieder eingeladen.

Zunächst begrüßte der neue Org.-Leiter der Traditionsveranstaltung Carsten Vater die Anwesenden. Danach stellte er seine Gedanken zur Durchführung des  Laufes für beide mög-

lichen Varianten vor. Es gibt ja nicht jedes Jahr genügend Schnee, um den Wettkampf, wie ausgeschrieben, als Skilanglauf austragen zu können. Immer wieder wird auch in Zukunft bei Schneemangel auf die Crosslaufvariante zurück gegriffen werden müssen, wie es in der Vergangenheit schon oft der Fall war.

Danach gab es die Vorstellung der Aufgabenbereiche, die in der Zukunft mit einem Verantwortlichen zu besetzen sind. Für einige Bereiche konnten schon  Bergfreunde gefunden werden. Bis Ende Oktober sollen auch die restlichen Ressorts einen „Chef“ haben. Es steht also auch noch eine Menge Arbeit an, die es zu erledigen gilt. Trotzdem ist die Fortsetzung der Traditionsveranstaltung erst mal in guten Händen und kann als gesichert betrachtet werden. Das war und ist auch das Hauptanliegen des ehemaligen Org.-Leiters Gunter Seifert. Dieser nahm die Beratung zum Anlass, um den neuen Chef für seine Entscheidung zur Fortsetzung der Veranstaltung zu danken und gratulierte ihm zu dem Entschluss. Bei der eher symbolischen Übergabe überreichte er Carsten Vater eine Skispitze aus Keramik mit dem Wuchterlauf-Logo als kleines Dankeschön, was von den Anwesenden mit Beifall bedacht wurde.

Gunter Seifert

 

UebergabeWuchterlaufWeb

Foto: privat